Montag, 17. Dezember 2007

Rückflug

So, in zwei Stunden geht mein Flieger.
Wir sehen uns dann in der Heimat...

Freitag, 7. Dezember 2007

Camping

Letzte Woche Samstag war ich mit Andrew und Sandra eine Nacht im Brozos Bend State Park campen. Leider habe ich keine Aligatoren gesehen. Wir haben auch keine Fische gefangen und daß die Waschbären uns in der Nacht besucht haben, weiß ich auch nur, weil unsere Mülltüten am Morgen durchwühlt waren. Aber ich habe Bambi gesehen.
Wir haben nett am Lagerfeuer Fleisch gegrillt und zum Nachtisch typisch amirikanisch S'more gemacht. Am nächsten Morgen wurden dann die Angeln rausgeholt und wir haben damit Würmer ins Wasser gehalten. Das amerikansche Campen unterscheidet sich von dem, was ich kenne in ein paar Kleinigkeiten. Zum Beispiel fährt man hier mit dem Auto zum Waschhaus. Das Trinken von Alkohol, welches nicht erlaubt ist, muß man so bewerkstelligen, daß die Ranger, die regelmäßig vorbeikommen, dies nicht bemerken. Und dieses klebrige süße Smore ist auch gewöhnungsbedürftig. Ansonsten war der Trip aber eine schöne Abwechslung.

etwas vom Blitz geblendet

gesehen habe ich leider keine Aligatoren

und einen Fisch haben wir auch nicht gefangen



Endspurt

Jetzt sind es noch zehn Tage, dann startet der Flieger gen Heimat.
Ich freue mich schon, endlich Hilke und die beiden Jungs wiederzusehen.
Ich versuche hier im Labor noch fleißig die Dinge zum laufen zu bringen. Aber ich habe hier ja niemanden, der in meinem Appartent auf mich wartet. So kann ich also die eine oder andere Überstunde machen, ohne das Abendbrot zu verpassen.
Heute gibt es mal ein paar Eindrücke aus dem Raum, in dem Wissen gechaffen wird. Die Fotos sind übrigens in den Thanksgiving Holidays entstanden. War also alleine im Labor.

Per Selbstauslöser. Etwas überbelichtet.

Mein Labor auf Zeit

Hier werden die Messungen gemacht

Meine neueste Erfindung, um die Augenbecher wärend des Transports von der Quarantäne im Baylor College of Medicine zum Neurosensory Center mit Carbogen begasen zu können.

Man muss hier multilingual sein, um wärend des Experiments nicht gestört zu werden.
Die wichtigste Sprache auf diesem Schild ist übrigens Spanisch, da die mexikanischen Putzfrauen kein Englisch verstehen und einfach reinkommen, um den Müll zu leeren.

Der gute alte Puller

Die Elektronik Ecke

Die Alchemisten Ecke

Zur Chistmas Party im Casino bin ich wohl nicht mehr da



Samstag, 24. November 2007

Drei Wochen noch

Moin moin,
in den letzten Wochen hat sich nicht so viel spannendes ergeben. Am Donnerstag haben hier die Thanksgiving Holidays angefangen. Das heißt, dass alle Amerikaner zu ihren Familien fahren, und gemeinsam essen. Der darauf folgende Freitag ist dann der haupt shopping Tag des Jahres. Die Geschäfte machen sehr früh am Morgen auf und haben eine Menge Angebote. Gleichzeitig wird dann die Weihnachtsdekoration angebacht und häufig werden an diesem Wochenende die Weihnachtsgeschenke eingekauft.
Ich habe mich als einziger ins Labor begeben. Aber einen leckeres typisch amerikanisches Truthahn-Essen habe ich auch gehabt. Ich war bei ein paar deutschen Freunden eingeladen. Ein leckeres Essen gab es da.
Pünklich zu diesem Feiertag hat auch das Wetter umgeschlagen. Es ist hier um ca 15° kälter geworden, so dass wir hier im Moment Temperaturen von nur 10°C haben. Außerdem wüten ein paar Gewitter um Houston herum. Hier seht ihr mal die Regen-Karte von den USA am heutigen Tag (da wo es regnet ist Houston):

Eigentlich wollte ich auch Fotos von der einheimischen Tierwelt machen. Aber hier in der Stadt gibt es nicht so viele Tiere, die ich vor die Linse bekomme. Die Eichhörnchen habe ich noch nicht aufgenommen, so dass ich nur ein Foto von nem Reiher habe. Ich nehme an, dass es sich hierbei um einen Kanadareiher (Ardea herodias) handelt. Diese Tiere jagen gerne in dem nahegelegenen Bayou, der reich an Fischen ist.

Und hier habe ich nochmal das typische Louisianamoos (Tillandsia usneoides) eingefangen. Es ist ein meist von Bäumen hängender Epiphyt, der in den Südstaaten sehr verbreitet ist und das Landschaftsbild prägt .

Sonntag, 4. November 2007

Sechs Wochen noch

Jetzt ist wieder einige Zeit vergangen. Mitlerweile kann man dann auch schon die Wochen und Tage zählen, die ich noch hier verweile. Im Labor scheint es vorran zu gehen. Trotzdem gibt es immer wieder Rückschläge. Die von mir mitgebrachten Mäuse, die essentiell für meine Forschung sind, bleiben bis zum 27 November in Quarantäne. Das gibt mir natürlich noch Zeit mich in die Methodik einzuarbeiten. Das heißt aber auch, dass ich in den letzten Wochen ziemlich ranklotzen muss. Alles was ich so noch hier in Houston,Texas besuchen will, sollte ich wohl davor machen. Diese Woche bescherte mir der Kalender ein typischen Leckerbissen der amerikanisch Kultur: Halloween. Ist ein wenig so wie Karevall; abefahrene Partys.
Heute habe ich mich mal auf mein Fahrrad gesetzt und bin mit meiner Kamera meinen täglichen Weg zum Labor abgefahren.
Hier also ein paar Endrücke von meiner Wohngegend und dem Texas Medical Center.


Texas Medical Center von Weitem

Ein Kindergarten, der auf dem Weg liegt

natürlich mit der USA und Texas Flagge auf dem Spielplatz neben der Burg






Baylor Colege of Medicine


Hier gehts zu meinem Labor. Sonst komme ich natürlich nicht in Badelatschen. Aber heute habe ich frei, da lässt sich das Wetter besser in dieser Fußmode aushalten.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Erst eine Woche

So, eine Woche ist rum. Viel geschaft vom wissenschaftlichen Programm habe ich noch nicht. Hab ja noch neun Wochen Zeit. Ansonsten habe ich nicht viel von Houston gesehen. Ich fahre fast nur den Weg vom Texas Medical Center zu meinem Appartment.
Bin aber auch schon im Herman Park joggen gewesen:
Hermann Park Map Graphic
Man muss hier ja was für seine Figur tun, wenn man sich der Amerikanischen Esskultur oder Unkultur anpasst. Die kommenden Wochen sind also vor allem der Arbeit gewidmet. Ich hoffe aber, dass ich außerhalb der Uni noch ein wenig erleben werde.

see ya

Montag, 15. Oktober 2007

Sechster Tag

Ich bin jetzt bereits den sechsten Tag in Texas. Ganz ganz langsam baue ich hier auch meine Vorurteile ab. Naja, eigentlich bestätigen sie sich und ich bilde mir einfach ein, dass ich verstehe, aus welchen Beweggründen diese Verhaltensweisen entstanden sind.
Wie dem auch sei. Kultur gibt es hier auch zu sehen. Heute war ich auf dem Bayou City Art Festval in Houston Downtown. Die Amerikaner stehen meist auf kitschige Bilder und Skulpturen. Einiges ist aber durchaus gelungen und sehenswert.
siehe hier

Ich habe auch schon Fotos von meiner Unterkunft gemacht:

Das ist einer der Innenhöfe zu den Wohnungen.

Der Pool

Mein Balkon


Und das ist der Ausgang vom Appartment-Komplex. In dem Häuschen sitzt ein Sicherheitsmann in Uniform, der auf mich aufpasst.

Freitag, 12. Oktober 2007

post-pre-arrival news

Ich bin bereits in Houston gut angekommen. Zeigen kann ich aber ersteinmal ein paar Bilder vom vorrangegangenen European Retina Meeting. Die Bilder sind alle von Konrad. Prost...

Die Skyline von Frankfurt.

Und das bin ich drei Tage vor meinem Flug nach Houston.

Dienstag, 25. September 2007

Pre-Arrival News


Jetzt war ich auch in Berlin und hab geschaut, wo die Angie wohnt. Hier seht Ihr der Merkel ihr sein Haus.
Ansonsten war der Aufenthalt in Berlin sehr schön. Echt schönes Wetter und die Herberge war auch top. Die Amelie kann ich als Visums-Guide und Herbergsmutter wohlstens empfehlen.
Dafür nochmal ein Danke schön.
Die Botschaft der USA hat sich positiver Weise auch entschlossen mir ein Visum auszustellen; womit ich dem Texas-Aufenthalt ein Stückchen näher gerückt bin.

Sonntag, 23. September 2007

Mein neuer Texas Blog

So, hier könnt Ihr meine Aktivitäten in Houston, Texas verfolgen. Ich hoffe, ich habe regelmäßig Zeit, ein paar Neuigkeiten zu posten.
Als erstes werde ich mal heute nach Berlin fahren, um dort bei der Botschaft mein Visum zu beantragen. Dabei wird die Amelie mich kurz beherbergen, so dass ich am Montag morgen um 8.30 Uhr gut ausgeschlafen beim US-Botschafter vorsprechen kann. Auch, und nebenbei werde ich mal schauen, wie das Berliner Bier so schmeckt.
Von diesem Trip werde ich dann wohl auch berichten...

Bis dann,
Mario